Lehrberufe

Bäckerei

3-jähriger Lehrberuf

I. Voraussetzungen für den Lehrberuf Bäckerei

Gültiger Lehrvertrag

Erfüllung der Schulpflicht

II. Anforderungen an den Lehrberuf Bäckerei

Künftige Bäckerinnen und Bäcker sollten vor allem folgende Fähigkeiten und Begabungen mitbringen:

Besondere Freude am Beruf und am Umgang mit Lebensmittel, Ordnungsliebe und Hygienebewusstsein, eine rasche Auffassungsgabe, mathematische Begabung, Handgeschicklichkeit, guter Geruchs- und Geschmacksinn, Organisationstalent, Freude an der Teamarbeit, Kreativität, Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Selbstständigkeit.

III. Aufgaben/Tätigkeiten

Der Aufgabenbereich von Bäckerinnen und Bäckern umfasst im Wesentlichen:

Herstellung von Teigen und Massen für Back- und Feinbackwaren, wie beispielsweise: Brot, Gebäck, Plunder etc., Wiegen und Verarbeitung von Zutaten, Formen von Teigen, Zubereitung von Füllungen und Cremes, Ausfertigen und Verpacken von Backwaren, Herstellen von verschiedenen kalten und warmen Imbissen.

IV. Ziele der dualen Ausbildung

Entwicklung zum/zur FachexpertIn mit Fähigkeit zur selbstständigen Leistung. Fähigkeit zur Kollegialität. Förderung eigenständiger Kreativität. Positive Ablegung der Lehrabschlussprüfung.

V. Lehre / duales Ausbildungssystem

Dauer: 3 Jahre

Ausbildung im Betrieb:

Die Ausbildung erfolgt in den Produktionsstätten und Dienstleistungsbetrieben der Wirtschaft. Charakteristisch für diese Form der Ausbildung ist der hohe Grad an Praxisorientierung. Im Betrieb werden alle berufsspezifischen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt.

Ausbildung in der Berufsschule:

Die Berufsschule begleitet und ergänzt die betriebliche Ausbildung. Der Unterricht an der Berufsschule vertieft das fachliche Grundwissen, fördert die berufstheoretischen Kenntnisse und erweitert bzw. vervollständigt das allgemeinbildende Wissen.

Gesamtstundenanzahl: 3 Klassen zu insgesamt 1 260 Unterrichtsstunden

Lehrgangsmäßiger Unterricht: je 10 Wochen im Lehrjahr

Pflichtgegenstände: Politische Bildung, Deutsch und Kommunikation, Berufsbezogene Fremdsprache Englisch, Angewandte Wirtschaftslehre, Lebensmittelkunde und Ernährungslehre, Fachkunde und Bäckereitechnologie, Fachpraktikum.

VI. Berufsaussichten

Ausgebildete Bäckerinnen und Bäcker sind international gefragte Fachkräfte in der Bäckerei oder Bäckerei-Konditoreibetrieben. Durch Weiterbildung und Befähigung zum/zur MeisterIn kann die Selbstständigkeit angestrebt werden, sowie die Backstubenleitung als angestellter Meister. Bäckermeister und - meisterinnen sind auch in diversen Lebensmittelindustriezweigen (z.B. Backmittelherstellung) gefragte FachexpertInnen.

VII. Weiterbildung

Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen (wie z.B. Konditorei, Koch/Köchin, Chocolatier/Chocolatiere) erworben werden. Der Meisterkurs des Wirtschaftsförderungsinstitutes (WIFI) bereitet ideal auf die Meisterprüfung vor. Des Weiteren können zahlreiche Weiterbildungs- und Spezialkurse z.B. an der HTL für Nahrungsmitteltechnologie oder der Hochschule für Gärungstechnik besucht werden.



Bäckerei und Konditorei

4-jähriger Doppellehrberuf

I. Voraussetzungen für den Doppellehrberuf Bäckerei- Konditorei

Gültiger Lehrvertrag

Erfüllung der Schulpflicht

II. Anforderungen an den Doppellehrberuf Bäckerei-Konditorei

Künftige Bäckerinnen/Bäcker und Konditorinnen/Konditoren sollten vor allem folgende Fähigkeiten und Begabungen mitbringen:

Besondere Freude am Beruf und am Umgang mit Lebensmittel, Ordnungsliebe und Hygienebewusstsein, Handgeschicklichkeit, Fingerfertigkeit, guter Geruchs- und Geschmacksinn, Organisationstalent, gestalterische Fähigkeit und Sinn für Ästhetik, Freude an der Teamarbeit, Kreativität, Selbstständigkeit.

III. Aufgaben/Tätigkeiten

Der Aufgabenbereich von Bäckerinnen/Bäckern und Konditorinnen/Konditoren umfasst im Wesentlichen:

Herstellung von Teigen und Massen für Torten, Back- und Zuckerwaren, Erzeugung von Schokoladenprodukten (Bonbons, Konfekt, usw.), Wiegen und Verarbeitung von Zutaten, Formen und Rühren von Teigen, Zubereitung von Füllungen und Cremes, Verzierung und Gestaltung von Torten, Kuchen und Backwaren, Herstellung von Eis, Präsentation und Verkauf.

IV. Ziele der dualen Ausbildung

Entwicklung zum/zur FachexpertIn mit Fähigkeit zur selbstständigen Leistung. Fähigkeit zur Kollegialität. Förderung eigenständiger Kreativität. Positive Ablegung der Lehrabschlussprüfung.

V. Lehre / duales Ausbildungssystem

Dauer: 4 Jahre

Ausbildung im Betrieb:

Die Ausbildung erfolgt in den Produktionsstätten und Dienstleistungsbetrieben der Wirtschaft. Charakteristisch für diese Form der Ausbildung ist der hohe Grad an Praxisorientierung. Im Betrieb werden alle berufsspezifischen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt.

Ausbildung in der Berufsschule:

Die Berufsschule begleitet und ergänzt die betriebliche Ausbildung. Der Unterricht an der Berufsschule vertieft das fachliche Grundwissen, fördert die berufstheoretischen Kenntnisse und erweitert bzw. vervollständigt das allgemeinbildende Wissen.

Gesamtstundenanzahl: 4 Klassen zu insgesamt 1 620 Unterrichtsstunden

Lehrgangsmäßiger Unterricht: je 10 Wochen im Lehrjahr

Pflichtgegenstände: Politische Bildung, Deutsch und Kommunikation, Berufsbezogene Fremdsprache Englisch, Angewandte Wirtschaftslehre, Lebensmittelkunde und Ernährungslehre, Fachkunde und Bäckerei-Konditoreitechnologie, Fachpraktikum Konditorei, Fachpraktikum Bäckerei.

VI. Berufsaussichten

Ausgebildete Bäckerinnen/Bäcker  und Konditorinnen/Konditoren sind international gefragte Fachkräfte in Bäckerei -, Konditorei-, Hotellerie- und Gastronomiebetrieben. Durch Weiterbildung und Befähigung zum/zur MeisterIn kann die Selbstständigkeit im jeweiligen Berufsfeld angestrebt werden.

VII. Weiterbildung

Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen (wie z.B. Koch/Köchin, Chocolatier/Chocolatiere) erworben werden. Der Meisterkurs des Wirtschaftsförderungsinstitutes (WIFI) bietet nicht nur die Vorbereitung auf die jeweilige Meisterprüfung, sondern auch facheinschlägige Weiterbildung in den Bereichen Zucker- und Schokoladenartistik sowie Eis- und Pralinenherstellung (Meisterkurs Konditorei).



Backtechnologie

3,5 -jähriger Lehrberuf

I. Voraussetzungen für den Lehrberuf Backtechnologie

Gültiger Lehrvertrag

Erfüllung der Schulpflicht

II. Anforderungen an den Lehrberuf Backtechnologie

Künftige Bachtechnologen und Backtechnologinnen sollten vor allem folgende Fähigkeiten und Begabungen mitbringen:

Besondere Freude am Beruf und am Umgang mit Lebensmitteln, Handgeschicklichkeit, guter Geruchs- und Geschmackssinn, Unempfindlichkeit der Haut, technisches Verständnis, Organisationstalent, Fähigkeit zur Zusammenarbeit, logisch-analytisches Denken, Innovationsfähigkeit, Selbstständigkeit, psychische Belastbarkeit.

III. Aufgaben/Tätigkeiten

Wie die Bäckerinnen und Bäcker stellen auch die Backtechnologen/-technologinnen alle Arten von Backwaren her, vor allem Brot, Gebäck, Feingebäck, Dauerbackwaren, Diätbackwaren und Vollwertbackwaren.

Darüber hinaus arbeiten die Backtechnologen/-technologinnen aber auch im Backlabor, wo sie die Backeigenschaften verschiedener Teigmischungen überprüfen. Sie wirken an der Entwicklung neuer Teigmischungen und Backwaren mit und führen entsprechende Backversuche durch. Die Backtechnologen/-technologinnen beherrschen auch den Umgang mit den digital gesteuerten Anlagen zur Backwarenherstellung

IV. Ziele der dualen Ausbildung

Entwicklung zum/zur FachexpertIn mit Fähigkeit zur selbstständigen Leistung. Fähigkeit zur Kollegialität. Förderung eigenständiger Kreativität. Positive Ablegung der Lehrabschlussprüfung

V. Lehre / duales Ausbildungssystem

Dauer: 3,5 Jahre

Ausbildung im Betrieb:

Die Ausbildung erfolgt in den Produktionsstätten und Dienstleistungsbetrieben der Wirtschaft. Charakteristisch für diese Form der Ausbildung ist der hohe Grad an Praxisorientierung. Im Betrieb werden alle berufsspezifischen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt.

Ausbildung in der Berufsschule:

Die Berufsschule begleitet und ergänzt die betriebliche Ausbildung. Der Unterricht an der Berufsschule vertieft das fachliche Grundwissen, fördert die berufstheoretischen Kenntnisse und erweitert bzw. vervollständigt das allgemeinbildende Wissen.

Gesamtstundenanzahl: 4 Klassen zu insgesamt 1 440 Unterrichtsstunden

Lehrgangsmäßiger Unterricht: je 10 Wochen im ersten bis dritten Lehrjahr und 5 Wochen im vierten Lehrjahr

Pflichtgegenstände: Politische Bildung, Deutsch und Kommunikation, Berufsbezogene Fremdsprache Englisch, Angewandte Wirtschaftslehre, Lebensmittelkunde und Ernährungslehre, Fachkunde und Bäckereitechnologie, Fachpraktikum.

IV. Berufsaussichten

Die Konkurrenz und der Preisdruck durch Backshops und Aufbackstationen in Supermärkten und Diskontern sind für viele Bäckereien spürbar. Mit Qualität zu punkten, eine Nische erfolgreich zu besetzten oder zusätzlich Gastronomie anzubieten sind mögliche Strategien für kleine und mittlere Bäckereien, um im Wettbewerb zu bestehen. Während die Zahl der Bäckereien in den letzten Jahren zurückgegangen ist, ist die Zahl der Beschäftigten pro Bäckerei gestiegen. Der Wandel in Richtung mittlere und größere Bäckereien wird sich voraussichtlich fortsetzen. Die Zahl der Beschäftigten in der Herstellung von Backwaren hat sich nach leichten Rückgängen in den letzten Jahren stabilisiert.

Die Beschäftigungsaussichten in der Bäckerei-Branche sind stabil. Der Bedarf an Fachkräften wird in den nächsten Jahren voraussichtlich gleich bleiben.

VII. Weiterbildung

Ständige Weiterbildung hinsichtlich neuer Produkte und neuer Verfahrenstechniken ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Berufsausübung. Das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bietet außerdem Vorbereitungskurse für die Meisterprüfung und berufsspezifische Weiterbildungskurse an.



Chocolatier/Chololatière

3-jähriger Lehrberuf

I. Vorausetzungen für den Lehrberuf Chocolatier/Chocolatière

Gültiger Lehrvertrag

Erfüllung der Schulpflicht

II. Anforderungen an den Lehrberuf Chocolatier/Chocolatière

Künftige Chocolatiers und Chocolatières sollten vor allem folgende Fähigkeiten und Begabungen mitbringen:

Besondere Freude am Beruf, Ordnungsliebe, Handgeschicklichkeit, Fingerfertigkeit, guter Geruchs- und Geschmackssinn, Organisationstalent, gestalterische Fähigkeit und Sinn für Ästhetik, Freude an Teamarbeit, Kreativität, Selbständigkeit

III. Aufgaben/Tätigkeiten

Der Aufgabenbereich von Chocolatiers und Chocolatières umfasst im Wesentlichen:

Herstellung von Schokoladen (From Bean to Bar), Herstellung von Pralinen, Bonbon- und Konfektwaren, Herstellung von Schaustücken und Dekor aus unterschiedlichen Materialien wie z.B.: Schokolade, Zucker oder Modelliermassen, Wiegen und Verarbeiten von Zutaten, Herstellung von Schokoladentafeln, saisonalen Hohlfiguren und Schokoladeriegeln, Verzieren und Gestalten von Konfektwaren, Kreieren ansprechender Verpackungen und Präsentieren von Schokoladenerzeugnissen.

IV. Ziele der dualen Ausbildung

Entwicklung zum Fachexperten mit Fähigkeiten zur selbständigen Leistung. Fähigkeit zur Kollegialität. Förderung eigenständiger Kreativität. Positive Ablegung der Lehrabschlussprüfung.

V. Lehre / duales Ausbildungssystem

Dauer: 3 Jahre

Ausbildung im Betrieb:

Die Ausbildung erfolgt zum großen Teil in den Produktionsstätten und Dienstleistungsbetrieben der Wirtschaft. Charakteristisch für diese Form der Ausbildung ist der hohe Grad der Praxisorientierung. Im Betrieb werden alle berufsspezifischen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt.

Ausbildung in der Berufsschule:

Die Berufsschule begleitet und ergänzt die betriebliche Ausbildung. Der Unterricht an der Berufsschule vertieft das fachliche Grundwissen, fördert die berufstheoretischen Kenntnisse und erweitert bzw. vervollständigt das allgemeinbildende Wissen.

Gesamtstundenzahl: 3 Klassen zu insgesamt 1 260 Unterrichtsstunden (Pflichtgegenstände)

Lehrgangsmäßiger Unterricht: Je 10 Wochen im Lehrjahr

Pflichtgegenstände:

Politische Bildung, Deutsch und Kommunikation, Berufsbezogene Fremdsprache Englisch, Angewandte Wirtschaftslehre, Lebensmittelkunde und Ernährungslehre, Fachkunde und Produktionstechnologie, Fachpraktikum.

VI. Berufsaussichten

Ausgebildeten Chocolatiers/Chocolatières können in Schokoladenmanufakturen, Chocolaterien, Hotels sowie der gehobenen Gastronomie sowohl national als auch international tätig sein. Ebenso kann die Selbstständigkeit angestrebt werden.

VII. Weiterbildung

Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen (wie z.B. Bäcker, Konditor, ...) erworben werden. Einschlägige internationale Fachkurse (z.B.: Workshops von Callebaut Chocolate Academy, Valrhona, etc.) werden für verschiedene Themenbereiche, wie z.B.: Schokoladenartistik, Pralinen etc. angeboten. Des Weiteren kann eine Weiterbildung zum Schokoladensommelier (Ausbildung in Deutschland) absolviert werden.



Konditorei (Zuckerbäckerei), Schwerpunkte: Allgemeine Konditorei oder Patisserie

3-jähriger Lehrberuf

I. Vorrausetzungen für den Lehrberuf Konditorei

Gültiger Lehrvertrag

Erfüllung der Schulpflicht

II. Anforderungen an den Lehrberuf Konditorei

Künftige Konditoren und Konditorinnen sollten vor allem folgende Fähigkeiten und Begabungen mitbringen:

Besondere Freude am Beruf, Ordnungsliebe, Handgeschicklichkeit, Fingerfertigkeit, guter Geruchs- und Geschmackssinn, Organisationstalent, gestalterische Fähigkeit und Sinn für Ästhetik, Freude an Teamarbeit, Kreativität, Selbständigkeit

III. Aufgaben/Tätigkeiten

Der Aufgabenbereich von Konditoren und Konditorinnen mit dem Schwerpunkt „allgemeine Konditorei" umfasst im Wesentlichen:

Herstellung von Teigen und Massen für Torten, Back- und Zuckerwaren. Erzeugung von Schokoladeprodukten (Bonbons, Konfekt usw.). Wiegen und Verarbeiten von Zutaten, Formen und Rühren von Teigen, Zubereitung von Füllungen und Cremes, Verzieren und Gestalten von Torten, Kuchen und Backwaren. Herstellen von Eis. Präsentieren und Verkaufen in klassischen Konditoreibetrieben.

Der Aufgabenbereich von Konditoren und Konditorinnen mit dem Schwerpunkt „Patisserie" umfasst im Wesentlichen:

Herstellen von warmen Mehlspeisen und Tellerdesserts und Produkten aus der Kalten bzw. Vorspeisen- Küche, Herstellung von Teigen und Massen für Torten, Back- und Zuckerwaren im Kontext des À La Carte-Geschäftes. Erzeugung von Schokoladeprodukten (Bonbons, Konfekt usw.). Wiegen und Verarbeiten von Zutaten, Zubereitung von Mousses und Cremes, Verzieren und Gestalten von Tellern und Desserts. Herstellen von Eis. Präsentieren und Verkaufen in Restaurants bzw. Konditoreien mit À La Carte Geschäft.

IV. Ziele der dualen Ausbildung

Entwicklung zum Fachexperten mit Fähigkeiten zur selbständigen Leistung. Fähigkeit zur Kollegialität. Förderung eigenständiger Kreativität. Positive Ablegung der Lehrabschlussprüfung.

V. Lehre / duales Ausbildungssystem

Dauer: 3 Jahre

Ausbildung im Betrieb:

Die Ausbildung erfolgt in den Produktionsstätten und Dienstleistungsbetrieben der Wirtschaft. Charakteristisch für diese Form der Ausbildung ist der hohe Grad der Praxisorientierung. Im Betrieb werden alle berufsspezifischen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt.

Ausbildung in der Berufsschule:

Die Berufsschule begleitet und ergänzt die betriebliche Ausbildung. Der Unterricht an der Berufsschule vertieft das fachliche Grundwissen, fördert die berufstheoretischen Kenntnisse und erweitert bzw. vervollständigt das allgemeinbildende Wissen.

Gesamtstundenzahl: 3 Klassen zu insgesamt 1 260 Unterrichtsstunden (Pflichtgegenstände)

Lehrgangsmäßiger Unterricht: Je 10 Wochen im Lehrjahr

Pflichtgegenstände:

Politische Bildung, Deutsch und Kommunikation, Berufsbezogene Fremdsprache Englisch, Angewandte Wirtschaftslehre, Lebensmittelkunde und Ernährungslehre, Fachkunde und Konditoreitechnologie, Fachpraktikum.

VI. Berufsaussichten

Ausgebildeten Konditoren und Konditorinnen sind international gefragte Fachkräfte in Konditorei- Hotellerie- und Gastronomiebetrieben. Durch Weiterbildung und Befähigung zum/zur Meister/Meisterin kann die Selbstständigkeit angestrebt werden.

VII. Weiterbildung

Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen (wie z.B. Bäckerei, Koch, Chocolatier/Chocolatière) erworben werden. Der Meisterkurs des Wirtschaftsförderungsinstutes (WIFI) bietet nicht nur Vorbereitung auf die Meisterprüfung, sondern auch facheinschlägige Weiterbildung im Bereich Zucker- und Schokoladenartistik sowie Eis- und Pralinenherstellung.



Zahnärztliche Fachassistenz

3-jähriger Lehrberuf

I. Anforderungen

Freude am Kontakt mit Menschen, Höflichkeit, Umsicht und Verschwiegenheit, Organisationstalent, Teamfähigkeit, Hygienebewusstsein, EDV-Kenntnisse

 

II. Aufgaben/Tätigkeiten

Zahnärztliche/r Fachassistent/in betreut unter Anordnung und Aufsicht des Zahnarztes/der Zahnärztin die Patientinnen und Patienten, erläutert die Mundhygiene und die Maßnahmen zur Prophylaxe, assistieren bei konservierenden, chirurgischen, prothetischen, parodontologischen und kieferorthopädischen Behandlungen, fertigt Röntgenaufnahmen an, rechnet die zahnärztlichen Leistungen mit den Patientinnen und Patienten ab, organisiert die Terminplanung und führt administrative Aufgaben, wie Patientenverwaltung, Schriftverkehr und Zahlungsverkehr durch.

 

III. Lehre / duales Ausbildungssystem

Dauer: 3 Jahre

Lernen im Betrieb ... Die Ausbildung erfolgt zum großen Teil in den Produktionsstätten und Dienstleistungsbetrieben der Wirtschaft. Charakteristisch für diese Form der Ausbildung ist der hohe Grad der Praxisorientierung. Im Betrieb werden dem Jugendlichen alle berufsspezifischen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt.

Lernen in der Berufsschule ... Die Berufsschule begleitet und ergänzt die betriebliche Ausbildung. Der Unterricht an der Berufsschule vertieft das fachliche Grundwissen, fördert die berufstheoretischen Kenntnisse und erweitert bzw. vervollständigt das allgemeinbildende Wissen.

Stundentafel

Gesamtstundenzahl: 3 Klassen zu insgesamt 1 260 Unterrichtsstunden (Pflichtgegenstände)
Lehrgangsmäßiger Unterricht: Je 10 Wochen im Lehrjahr

Unterrichtsgegenstände:
- allgemeine: Politische Bildung, Deutsch und Kommunikation, Berufsbezogenes Englisch, Angewandte Wirtschaftslehre
- fachliche: Fachkunde, Anatomie und Physiologie, Zahnbehandlung und Prothetik, Ordinationsverwaltungspraktikum, Fachpraktikum

 

IV. Berufsaussichten

Zahnärztliche Fachassistentinnen und –assistenten können in zahnärztlichen Ordinationen, Universitätskliniken für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Zahnambulatorien und in Krankenanstalten im Rahmen der Abteilung für Zahnheilkunde eingesetzt werden.

 

V. Weiterbildung

Mundhygieniker/in, Lehre mit Matura



Zahntechnik

I . Voraussetzungen für den Zahntechnikerberuf

körperliche: besondere Begabung im feinmotorischen Bereich erwünscht, technisches Verständnis, gut ausgeprägtes Farb- und Formgefühl und gutes Sehvermögen

psychische: Freude an präziser Arbeit die Ausdauer und Geduld erfordert, konzentriertes Arbeiten meist im Sitzen, Teamfähigkeit und verantwortungsbewusstes Denken und Handeln wird erwartet;

 

II. Aufgaben und Tätigkeiten

Zahntechniker stellen technischen Zahnersatz nach Vorgabe des Zahnarztes her, wie z.B.: Inlays, Vollgusskronen, Keramikkronen, Brücken, Implantatsuprakonstruktionen, Teilprothesen, Totalprothesen, Regulierungen etc.

 

III. Ausbildung

Duales Ausbildungssystem ( Zahnlabor / Berufsschule )

Nach dem Pflichtschulabschluss, Bewerbung in einem zahntechnischen Labor.
Berufsschulpflicht: pro Jahr 10 Wochen, in Baden bei Wien

Unterrichtsgegenstände:
- allgemeine: Politische Bildung, Angewandte Wirtschaftslehre, Deutsch und Kommunikation, Berufsbezogenes Englisch (nur 1.-3. Klasse)
- fachliche: Technologie, Anatomie und Physiologie, Prothetik, Praktikum

Eine Lehre als Doppelberuf steht nicht zur Verfügung.

 

IV. Gegenüberstellung der Berufsbilder des "zahntechnischen Assistenten" und der "Zahntechnik"

Hier finden Sie nähere Informationen über den 3-jährigen Beruf zum "Zahntechnischen Assistenten" und zum 4-jährigen Lehrberuf "Zahntechnik".

 

Zahntechnischer Assistent

Zahntechnik

 

 

 

Ausbildungsdauer

3 Jahre

4 Jahre

 

 

 

Berufsschule

LBS Baden

3 x 10 Wochen

4 x 10 Wochen

 

 

 

Lerninhalte

1. – 3. Lehrjahr

Lerninhalte sind in den ersten 3 Jahren ident:

Basic Inhalte inkl. CAD CAM

Wirtschaftliche Gegenstände

Fachliche Gegenstände

Praktischer Gegenstand  

 

 

Lerninhalte

4.Lehrjahr

 

Schwerpunkte CAD CAM:

aktuelle Werkstoffe und Verfahrenstechniken

Fachliche Gegenstände

Praktischer Gegenstand

 

 

 

Wechsel der Ausbildung

Umstieg auf 4-jährige Ausbildung

innerhalb der 3 Jahre jederzeit möglich.

(Es ist dann nur die 4-jährigeLehrabschlussprüfung abzulegen)

Umstieg auf 3 jährige Ausbildung nicht möglich.

 

 

 

Lehrabschlussprüfung

Nach 3 Jahren (lt. aktuellem Lehrvertrag)

16-18 Stunden praktische Arbeit plus Fachgespräch

Nach 4 Jahren (lt. aktuellem Lehrvertrag)

22-24 Stunden praktische Arbeit plus Fachgespräch

 

 

Bei abgeschlossener 3-jähriger Lehre mit LAP kann das 4. Lehrjahr nachträglich besucht

und die LAP zusätzlich abgeschlossen werden.

 

 

 

Prüfungsaufgaben werden derzeit von der Bundesinnung erarbeitet

 

 

V. Berufsaussichten

- Zahntechniker-Meister
- Selbständigkeit
- Abteilungsleiter in Großbetrieben
- Cheftechniker
- Anwendungstechniker in Industrie und Forschung

 

VI. Weiterbildung

- Weiterbildungskurse in der Akademie für Österreichs Zahntechnik in Baden für Lehrlinge und Techniker sowie Meistervorbereitungskurse. Die Homepageadresse der Akademie lautet: http://www.zahntechniker.at
- Internationale Seminare und Kongresse im In- und Ausland



Zahntechnische Fachassistenz

Ein 3-jähriger Lehrberuf, zu dem Anmeldungen bis 31.05.2023 möglich waren.