Lehrberufe
Bäcker/in
Ein 3-jähriger Lehrberuf. Eine Zusatzqualifikation kann durch eine weitere Prüfung im verwandten Lehrberuf Konditor (Zuckerbäcker) erworben werden.
I. Voraussetzungen für den Bäckerberuf
Gültiger Lehrvertrag
Erfüllung der Schulpflicht
II. Qualifikationen
körperlich und geistig: gesunder Bewegungsapparat, keine Atmungsbeschwerden, keine Allergieanfälligkeit, gute Kombinationsgabe, rechnerische und kaufmännische Ambitionen, vorausschauendes Denken, gutes Reaktionsvermögen.
moralisch: Freude an Kreationen und Ideenreichtum, Ehrlichkeit, kollegiales Denken und Handeln, Hilfsbereitschaft, Eigenverantwortung, Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Freude an manueller Tätigkeit, hohe Hygieneansprüche.
III. Ausbildungsziele (Duales Ausbildungssystem, Dauer 3 Jahre)
Berufsschule (pro Lehrjahr 10 Wochen - Lehrgang)
Praktikum, Nahrungsmittelkunde, Fachkunde, Wirtschaftskunde mit Schriftverkehr, Rechnungswesen, Politische Bildung, Deutsch und Kommunikation, Berufsbezogenes Englisch
IV. Berufsaussichten
Selbständiger Unternehmer, Backstubenleiter (angestellter Meister), Backmeister, Fachexperte in speziellen Bereichen z.B. Diätik, diverse Einsatzbereiche in Gewerbe und Industrie.
V. Weiterbildungsmöglichkeiten
Meisterprüfung, Fachakademie/ Werkmeisterschule, zahlreiche Weiterbildungs- und Spezialkurse, HTL für Nahrungsmitteltechnologie, Hochschule für Gärungstechnik, Ergänzungsprüfung für Konditor. Gastgewerbe, Hotelfachschule, Systemgastronomie.
Bäcker/in und Konditor/in (Zuckerbäcker/in)
Ein 4-jähriger Doppellehrberuf. Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen (wie z.B. Koch, Bonbon- und Konfektmacher, ...) erworben werden.
I. Anforderungen an den Konditorberuf
Künftige Konditoren und Konditorinnen sollten vor allem folgende Fähigkeiten und Begabungen mitbringen:
Besondere Freude am Beruf, Ordnungsliebe, Handgeschicklichkeit, Fingerfertigkeit, guter Geruchs- und Geschmackssinn, Organisationstalent, gestalterische Fähigkeit, Freude an Teamarbeit, Kreativität, Selbständigkeit
II. Aufgaben/Tätigkeiten
Der Aufgabenbereich von Konditoren und Konditorinnen umfasst im Wesentlichen:
Herstellung von Teigen und Massen für Torten, Back und Zuckerwaren. Erzeugung von Schokoladeprodukten (Bonbons, Konfekt usw.). Wiegen und Verarbeiten von Zutaten, Formen und Rühren von Teigen, Zubereitung von Füllungen und Cremes, Verzieren und Gestalten von Torten, Kuchen und Backwaren. Herstellen von warmen Mehlspeisen, Eis und Produkten aus der "Kalten Küche", Präsentieren und Verkaufen
III. Ziele der Ausbildung
Entwicklung zum Fachexperten mit Fähigkeiten zur selbständigen Leistung. Fähigkeit zur Kollegialität. Förderung eigenständiger Kreativität. Positive Ablegung der Lehrabschlussprüfung
IV. Lehre / duales Ausbildungssystem
Dauer 3 Jahre
Lernen im Betrieb ....Die Ausbildung erfolgt zum großen Teil in den Produktionsstätten und Dienstleistungsbetrieben der Wirtschaft. Charakteristisch für diese Form der Ausbildung ist der hohe Grad der Praxisorientierung. Im Betrieb werden dem Jugendlichen alle berufsspezifischen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt.
Lernen in der Berufsschule ...Die Berufsschule begleitet und ergänzt die betriebliche Ausbildung. Der Unterricht an der Berufsschule vertieft das fachliche Grundwissen, fördert die berufstheoretischen Kenntnisse und erweitert bzw. vervollständigt das allgemeinbildende Wissen.
Stundentafel
Gesamtstundenzahl:3 Klassen zu insgesamt 1 200 Unterrichtsstunden (Pflichtgegenstände)
Lehrgangsmäßiger Unterricht: Je 10 Wochen im Lehrjahr
Pflichtgegenstände
Politische Bildung, Deutsch und Kommunikation, Berufsbezogenes Englisch, Wirtschaftskunde mit Schriftverkehr, Rechnungswesen 1), Nahrungsmittelkunde, Geräte- und Maschinenkunde, Spezielle Fachkunde 1), Fachzeichnen, Modellieren, Praktikum.
1) Dieser Pflichtgegenstand kann in Leisuungsgruppen mit vertieftem Bildungsangebot geführt werden
Bonbon- und Konfektmacher/in
Ein 2-jähriger Lehrberuf. Eine Zusatzqualifikation kann durch eine weitere Prüfung im verwandten Lehrberuf Konditor (Zuckerbäcker) erworben werden.
Konditor/in (Zuckerbäcker/in)
Ein 3-jähriger Lehrberuf. Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen (wie z.B. Bäcker, Koch, Bonbon- und Konfektmacher, ...) erworben werden.
I. Anforderungen an den Konditorberuf
Künftige Konditoren und Konditorinnen sollten vor allem folgende Fähigkeiten und Begabungen mitbringen:
Besondere Freude am Beruf, Ordnungsliebe, Handgeschicklichkeit, Fingerfertigkeit, guter Geruchs- und Geschmackssinn, Organisationstalent, gestalterische Fähigkeit, Freude an Teamarbeit, Kreativität, Selbständigkeit
II. Aufgaben/Tätigkeiten
Der Aufgabenbereich von Konditoren und Konditorinnen umfasst im Wesentlichen:
Herstellung von Teigen und Massen für Torten, Back- und Zuckerwaren. Erzeugung von Schokoladeprodukten (Bonbons, Konfekt usw.). Wiegen und Verarbeiten von Zutaten, Formen und Rühren von Teigen, Zubereitung von Füllungen und Cremes, Verzieren und Gestalten von Torten, Kuchen und Backwaren. Herstellen von warmen Mehlspeisen, Eis und Produkten aus der "Kalten Küche", Präsentieren und Verkaufen
III. Ziele der Ausbildung
Entwicklung zum Fachexperten mit Fähigkeiten zur selbständigen Leistung. Fähigkeit zur Kollegialität. Förderung eigenständiger Kreativität. Positive Ablegung der Lehrabschlussprüfung
IV. Lehre / duales Ausbildungssystem
Dauer 3 Jahre
Lernen im Betrieb ....Die Ausbildung erfolgt zum großen Teil in den Produktionsstätten und Dienstleistungsbetrieben der Wirtschaft. Charakteristisch für diese Form der Ausbildung ist der hohe Grad der Praxisorientierung. Im Betrieb werden dem Jugendlichen alle berufsspezifischen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt.
Lernen in der Berufsschule ...Die Berufsschule begleitet und ergänzt die betriebliche Ausbildung. Der Unterricht an der Berufsschule vertieft das fachliche Grundwissen, fördert die berufstheoretischen Kenntnisse und erweitert bzw. vervollständigt das allgemeinbildende Wissen.
Stundentafel
Gesamtstundenzahl: 3 Klassen zu insgesamt 1 200 Unterrichtsstunden (Pflichtgegenstände)
Lehrgangsmäßiger Unterricht: Je 10 Wochen im Lehrjahr
Pflichtgegenstände
Politische Bildung, Deutsch und Kommunikation, Berufsbezogenes Englisch, Wirtschaftskunde mit Schriftverkehr, Rechnungswesen 1), Nahrungsmittelkunde, Geräte- und Maschinenkunde, Spezielle Fachkunde 1), Fachzeichnen,Modellieren, Praktikum.
1) Dieser Pflichtgegenstand kann in Leisuungsgruppen mit vertieftem Bildungsangebot geführt werden
Lebzelter/in und Wachszieher/in
Ein 2-jähriger Lehrberuf. Eine Zusatzqualifikation kann durch eine weitere Prüfung im verwandten Lehrberuf Konditor (Zuckerbäcker) erworben werden.
Zahnärztliche Fachassistenz
Ein 3-jähriger Ausbildungsversuch. Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen (wie z.B. Bürokaufmann/-frau, Zahntechniker) erworben werden.
Ab dem Schuljahr 2010/11 gibt es an der LBS Baden einen neuen Lehrberuf:
Zahnärztliche Fachassistenz als Schulversuch.
I. Lehrbetrieb ist:
1. ein freiberuflich tätiger Angehöriger des zahnärztlichen Berufs oder Dentistenberufs
2. eine zahnärztliche Gruppenpraxis
3. eine Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde oder
4. ein Zahnambulatorium oder eine sonstige Krankenanstalt im Rahmen der Abteilung oder sonstigen Organisationseinheit für Zahnheilkunde.
II. Lehrberechtigter ist ein Angehöriger des zahnärztlichen Berufs oder Dentistenberufs.
Persönliche Voraussetzungen:
Als künftige Zahnärztliche Fachassitent/in sollten Sie folgende Eigenschaften unbedingt mitbringen:
Interesse und Freude...
▪ an zahnmedizinischen Behandlungen
▪ an verantwortungsvollem Arbeiten
▪ am sicheren Umgang mit Menschen
▪ am Arbeiten im Team
▪ an beruflicher Fort- und Weiterbildung.
III. Aufgaben und Tätigkeiten:
Durch die Berufsausbildung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule soll der ausgebildete Lehrling befähigt werden, die nachfolgenden Tätigkeiten fachgerecht und auf Anordnung und unter Aufsicht des Zahnarztes oder der Zahnärztin auszuführen:
1. Betreuen der Patienten vor, während und nach der zahnärztlichen Behandlung
2. Erläutern der Mundhygiene und der Maßnahmen zur Prophylaxe
3. Assistieren des Zahnarztes bei konservierenden, chirurgischen, prothetischen, parodontologischen und kieferorthopädischen Behandlungen
4. Anfertigen von Röntgenaufnahmen
5. Abrechnen der erbrachten zahnärztlichen Leistungen mit den Patienten, privaten Versicherungen und Sozialversicherungsträgern
6. Anwenden von Hygienemaßnahmen
7. Organisieren des täglichen Praxisablaufes und der Terminplanung
8. Durchführen von administrativen Aufgaben wie Patientenverwaltung, Schriftverkehr und Zahlungsverkehr.
Ausbildungsdauer:
Der Lehrberuf Zahnärztliche Fachassistenz ist mit einer Lehrzeit von drei Jahren eingerichtet.
Lehrgangsmäßiger Unterricht:
1. Klasse - 10 Wochen, 2. Klasse - 10 Wochen, 3. Klasse - 10 Wochen
Unterrichtsschwerpunkte in der Berufsschule:
Um die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben, werden Sie in der dreijährigen Ausbildung im berufsbezogenen Bereich in den folgenden Fächern unterrichtet:
IV. Allgemeine und Betriebswirtschaftliche Pflichtgegenstände:
Politische Bildung, Deutsch und Kommunikation, Berufsbezogene Fremdsprache, Wirtschaftskunde mit Schriftverkehr, Rechnungswesen.
Fachliche Pflichtgegenstände:
Technologie und Materialien, Anatomie und Physiologie, Prothetik, Berufsspezifische Fachkunde, Ordinationsverwaltung, Verwaltungspraktikum, Praktikum.
Freigegenstände:
Religion, Bewegung und Sport.
Lehrer, die diesen Beruf unterrichten:
Zahnärztliche Fachassistentin Vtl. Tatjana Wecerka
Zahnärztliche Fachassistentin Vtl. Stephanie Grill
Zahntechnikerin Dipl.-Päd. Andrea Tiefenbrunner
Zahntechniker Dipl.-Päd. DI Arben Sejdarasi
Zahntechniker Vtl. Kratochvil Günther
Fachvorträge von Firmen und Ärzten zu folgenden Themen:
Komposite
Hygiene
Mikrobiologie
Desinfektion und Sterilisation
Abformmaterialien und Abformungen
Fachexkursionen:
Niederösterreichische Gebietskrankenkasse
Wiener Internationale Dentalausstellung
Lehrabschlussprüfung:
Lehrzeit wird nach 3 Jahren mit der Lehrabschlussprüfung abgeschlossen. Die Lehrabschlussprüfung gliedert sich in eine theoretische und in eine praktische Prüfung.
Nähere Informationen erhalten Sie im Sekretariat unter der Telefonnummer: ++43 2252 86 772 unter ris (Rechtsinformationssystem des Bundeskanzleramtes) und bei der Wirtschaftskammer.
Zahntechniker/in
Ein 4-jähriger Lehrberuf. Es gibt keine verwandten Lehrberufe.
I . Voraussetzungen für den Zahntechnikerberuf
körperliche: : besondere Begabung im feinmotorischen Bereich erwünscht,
technisches Verständnis, gut ausgeprägtes Farb- und Formgefühl
und gutes Sehvermögen,
psychische: Freude an präziser Arbeit die Ausdauer und Geduld erfordert,
konzentriertes Arbeiten meist im Sitzen, Teamfähigkeit und
verantwortungsbewusstes Denken und Handeln wird erwartet;
II. Aufgaben und Tätigkeiten
Zahntechniker stellen technischen Zahnersatz nach Vorgabe des Zahnarztes her, wie z.B.: Inlays, Vollgusskronen, Keramikkronen, Brücken, Implantatsuprakonstruktionen, Teilprothesen, Totalprothesen, Regulierungen etc.
III. Ausbildung
Duales Ausbildungssystem ( Zahnlabor / Berufsschule ) – Dauer 4 Jahre
Nach dem Pflichtschulabschluss, Bewerbung in einem zahntechnischen Labor. Berufsschulpflicht: pro Jahr 1o Wochen, in Baden bei Wien;
- Unterrichtsgegenstände:
allgemeine: Politische Bildung, Rechnungswesen, Wirtschaftskunde mit Schriftverkehr, Deutsch und Kommunikation,Berufsbezogenes Englisch,
fachliche: Technologie, Anatomie und Physiologie, Prothetik, Fachzeichnen, Laboratoriumsübungen, Praktikum
Lehrzeit wird nach 4 Jahren mit der Lehrabschlussprüfung abgeschlossen.
Eine Lehre als Doppelberuf steht nicht zur Verfügung.
IV. Berufsaussichten
Zahntechniker- Meister
Selbständigkeit
Abteilungsleiter in Großbetrieben
Cheftechniker
Anwendungstechniker in Industrie und Forschung
V. Weiterbildung
Weiterbildungskurse in der Akademie für Österreichs Zahntechnik in Baden http://www.zahnakademie@utanet.at für Lehrlinge und Techniker;
sowie Meistervorbereitungskurse. Die Homepageadresse der Akademie lautet: zahntechniker.athttp://www.zahntechniker.at
Internationale Seminare und Kongresse im In- und Ausland